Beispiel: „Mopay“ – fragwürdige Internet-Bezahlmethoden!

Auf der Home Page der Firma steht pseudo-jovial, groß und breit:

Deine Daten sind sicher.
Deine Telefonnummer ist alles, was Du für eine Bezahlung mit mopay benötigst.
Daher sind Datenverlust, Identitätsklau und Betrug mit mopay Vergangenheit.

Das ebenso unlogisch wie offenbar unwahr.
Ich möchte es lieber so sagen: das ist ganz klar erstunken und erlogen.
Datenverlust, Identitätsklau und Betrug sind praktisch Tür und Tor geöffnet, denn jedes herumliegende Telefon kann von Jedem, der es vorfindet, zu Warenbestellungen verwendet werden – Dein irgendwo liegengelassenes Handy kann dem glücklichen Finder viele Wünsche erfüllen undsoweiter.
Da bestellt z. B. eines der  Kinder irgendwas im Internet – sagen wir „Apps“, Spiele oder sowas – und benötigt für die Bezahlung tatsächlich nichts weiter als die Festnetz-Telefonnummer der elterlichen Wohnung. Die Apps werden fix auf´s eigene Handy heruntergeladen und das war´s, tschüß. Die Rechnung geht selbstverständlich an den Eigentümer der Festnetz-Nummer, d. h. die Eltern zahlen – da kann man nichts machen.

Ich bin diesem pseudo-innovativen Mist mal nachgegangen: der (für 14 Cent pro Minute angerufene)  Service-Mitarbeiter konnte zur Verteidigung der Behauptungen auf der Firmen-Webseite rein gar nichts hervorbringen. Die schlichte Auskunft war, daß es nur eine einzige Möglichkeit gäbe, sich davor zu schützen und die bestünde darin, bei der jeweiligen Telephongesellschaft eine „Sperrung gegen Drittanbieter“ zu beantragen.

Was für ein mieses Spiel…

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