Plastikflut

Mal wieder etwas vom „Angry Old Man“ 🙂 … : Es geht hier um einen kleinen Exkurs zum Thema, keine wie auch immer erschöpfende Behandlung – also zunĂ€chst um diese Kleinigkeit: ein nagelneues Netzkabel, das in eine krĂ€ftige PlastiktĂŒte eingepackt und obendrein an den Steckerpolen mit kleinen „Schoner“-Röhrchen ausgestattet hier ankam. Oder wie soll man…
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Brotz

Abendlicher Ausflug mit der „Schwalbe“; bin gerade eingekehrt auf dem Platz am Brunnen in Weisenheim am Sand. Dort gibt es eine recht beliebte,  allsonntĂ€glich geöffnete Straußwirtschaft. Aus meiner zufĂ€lligen Perspektive vom letzten freien Tisch sieht die neugebaute „Görtz“-Filiale am Kreisverkehr mit der Leuchtreklame da irgendwie seltsam aus („Görtz“ ist ein in dieser Region zur Zeit…
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Willy wÀhlen!

Der einzige amtierende SPD-Kanzler, der sich nicht deformieren, beugen, korrumpieren ließ. Durch sein politisches Wirken insbesondere wĂ€hrend der fĂŒnf Jahre seiner Regierungszeit (1969-74) hat er die Weltpolitik verĂ€ndert. FĂŒr einen eindrucksvollen Blick in die Geschichte möchte ich hier gleich einmal die wertvolle Internetseite LEMO – lebendiges Museum online empfehlen. Den Button fĂŒr den Wahlkampf 1972…
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Ins Ausland verlagert

Unter dem Stichwort „ins Ausland verlagert“ verstehen wir heutzutage sofort, daß es um die industrielle Produktion von irgendwelchen GĂŒtern gehen muß, die vorher bzw. bislang im Inland hergestellt wurden. Insofern ist das ganze Thema sicherlich ein mittlerweile ebenso dominantes wie etabliertes Merkmal des „spĂ€tkapitalistischen Wirtschaftssystems“ – wie man es in Anklang an die Diktion der…
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Notiz aus der Arbeitswelt

Meine Vermieterin wollte nach lĂ€ngerer »Kinder-Pause« (nĂ€mlich als ihr Sohn sechzehn Jahre alt geworden war) wieder in ihrem erlernten Beruf als Rechtsanwaltsgehilfin arbeiten. Sie fand auch bald eine Stelle und alles lief recht zĂŒgig an. Nach etwa zwei, drei Wochen »zurĂŒck in der Arbeitswelt« erzĂ€hlte sie mir einmal, wie es dort so zuging. Die Arbeit…
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Mr. Bassman

Am 10. Dezember waren wir mit der „Kim & Kas Gala-Band“ bei einem Tanschul-Ball im sogenannten BĂŒrgerhaus in Dreieich-Sprendlingen engagiert. Es war ein cooler Gig, die Band war ausgezeichneter Stimmung und das Publikum ebenso. Wohl aus diesem guten Grund ist dann irgendwann am spĂ€teren Abend noch etwas außergewöhnlich Nettes passiert: ein junger Mann aus dem Publikum hat der…
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Bußgeld auf französische Art

Heute – wir schreiben den 10. November 2016 – bekam ich mit der Post einen Scheck ĂŒber € 180.- vom französischen Staat. Es war zwar kein „Bonus“ (ich bin ja auch kein Manager), auch kein Kulturpreis (schade eigentlich), aber immerhin die RĂŒckzahlung meiner Auslage auf einen Bußgeldbescheid wegen einer GeschwindigkeitsĂŒberschreitung auf der Straßburger Autobahn am…
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Habt Ihr den wirklich verdient?

Es geht das Wort „jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“. Das ist nicht neu – Joseph Marie de Maistre, 1811. Heute, am Tag nach der PrĂ€sidentschaftswahl in den USA, kommt es mir aber im Hinblick auf alle, die Donald Trump NICHT gewĂ€hlt haben geradezu zynisch vor. Hoffentlich habe ich hier ĂŒbertrieben. Gestern hatte…
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Born to be wild

Dieser Text ist zu lang(-atmig) und wird spĂ€ter noch ĂŒberarbeitet. Als Jugendlicher trĂ€umte ich vom Motorradfahren. Der Film „Easy Rider“ hat – wie so Viele – auch mich tief beeindruckt. MotorrĂ€der der Marke Harley-Davidson waren allerdings in Europa derzeit noch sehr exclusiv und solche phantasievollen Umbauten, wie sie in dem Film zu sehen sind –…
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Trio ÂŽ84

Heute mal etwas in „Erinnerungen“ – nach dem Motto: „als wir noch jung waren“ … 1984 – das Trio in der „Krone“ In der DarmstĂ€dter »Goldenen Krone« gab es, nachdem im SpĂ€tjahr 1983 ein Jazzclub eingerichtet worden war, in der ersten Zeit dieses Clubs noch einwöchige Engagements (6 Tage) – mit Übernachtungen im Haus, denn…
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Über die politische Kultur Griechenlands

Es ist ja um Griechenland etwas ruhiger geworden in den Meldungen (wir schreiben heute den 23.12.2015) – was allerdings, wie meistens, nicht etwa zu bedeuten hat, daß irgendein bislang bestehendes Problem mittlerweile gelöst sei. In der hiesigen Bevölkerung scheint es um das VerstĂ€ndnis der Lage und der HintergrĂŒnde nach wie vor sehr indifferent bestellt zu…
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NestlĂ© – nein danke!

Ich bin heilfroh und geradezu dankbar, daß wir in Deutschland flĂ€chendeckend so hervorragend arbeitende Wasserwerke haben. Die meisten der 6700 Wasserwerke sind Kommunalbetriebe und ich hoffe, daß das so bleibt! Die Privatwirtschaft hat selbstverstĂ€ndlich lĂ€ngst zum Angriff geblasen und die Lobbyisten haben zum Ziel, die öffentlichen Monopole zu brechen, damit die eigenen Mitgliedsunternehmen bei der…
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Reflexionen zu „Marvin Gaye“

Ein US-amerikanischer Soul-SĂ€nger – Stichwort „Motown“. Lebte von 1939 bis 1984 (s. auch →Wikipedia-Artikel ĂŒber Marvin Gaye). War auch hierzulande recht bekannt. Wurde am Tag vor seinem 45. Geburtstag im Streit von seinem Vater erschossen. Ich stand schon als Teenager auf seine Musik. Besonders auf „Ain’t No Mountain High Enough“ (mit →Tammi Terrell) und „Inner…
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Neckartalradweg

Bei der Planung habe ich mich hauptsĂ€chlich an →dieser Internet-Seite des ADFC orientiert (ADFC = Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.). Damit hat alles so weit recht gut geklappt. Die Tour Die Tour auf dem »Neckartalradweg« ist wunderschön und sehr empfehlenswert. Nicht umsonst scheint sie ja unter Radwanderern ein Klassiker zu sein. Ich hatte in der…
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Der kleine Weltretter

An unserem Briefkasten haben wir ein Schild: »Bitte keine Reklame einwerfen«. Das funktioniert einigermaßen. Ignoriert wird es vor allem von irgendwelchen politischen Parteien zu irgendwelchen Wahlen und von PizzabĂ€ckern mit Lieferservice. Sich den Reklame-MĂŒll vom Leibe zu halten, mit dem man tagtĂ€glich online ĂŒberschĂŒttet wird, ist bedeutend schwieriger. Ich habe in meinen Mail-Accounts etc. bereits…
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FĂŒr eine sinnvolle AutobahngebĂŒhr (PKW)

Wie man an nebenstehender Abbildung (anklicken zum VergrĂ¶ĂŸern) eindrĂŒcklich erkennen kann, belasten LKWs Straßen, BrĂŒcken usw. in ĂŒberproportionalem Maß. Daher sollte es als grundsĂ€tzlich berechtigt angesehen sein, zu Reparatur und Erhaltung der Verkehrswege angemessene GebĂŒhren zu erheben. FĂŒr PKW können solche GebĂŒhren nach dem »Verursacher-Prinzip« dagegen wohl nur anhand des Kriteriums »CO2-AusstoĂŸÂ« vernĂŒnftig definiert und…
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Unge Schmidt †

Mein Freund und Band-Kollege Unge Schmidt ist am 18. Dezember plötzlich, völlig unerwartet und viel zu frĂŒh gestorben. Er wurde nur 62 Jahre alt. Wir hatten am 28. November im Stuttgarter Jazzclub »Bix« einen Auftritt mit dem Romeo Franz Ensemble, in dem wir die letzten Jahre zusammengespielt hatten – auch Lindy war in dieser Gruppe…
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Nichtsdestotrotz…

Es stört mich doch mitunter tatsĂ€chlich, wenn Leute dieses kuriose Wort verwenden. Wahrscheinlich wĂŒrde ich mir ein Ansehen als etwas schrulliger Zeitgenosse einhandeln, wenn ich dies bei irgendeiner mehr oder weniger passenden Gelegenheit einmal anmerken wĂŒrde. Aber ich werde mich ja hĂŒten, das zu tun, nicht wahr. Jedermann benutzt das Wort ganz unkritisch und ohne…
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Atomenergie und andere KrÀfte

Jeder einzelne Satz in dieser Notiz auf der Titelseite der „Badischen Zeitung“ (vom 18. November 2014) gibt mir zu denken. (Bild zum VergrĂ¶ĂŸern anklicken.) Es ist doch wirklich enorm: die Auseinandersetzung mit dem bzw. um das Thema der atomaren Energiegewinnung bekam seine erste gesellschaftliche Breitenwirkung und Brisanz vor gut vierzig Jahren – in meinen Jugendzeiten…
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ReichÂŽs Statement

Robert B. Reich (*1946) war in den 1990ern zunĂ€chst Bill Clintons Chefberater in wirtschaftspolitischen Fragen und 1993 bis 1997 US-Arbeitsminister. (Bild anklicken zum VergrĂ¶ĂŸern.) Den Artikel in Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_B._Reich finde ich sehr lesenswert. By the way: erst recht das Buch von Tony Judt „Dem Land geht es schlecht“ (Carl Hanser Verlag, MĂŒnchen 2011). Eine scharfsinnigere…
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Adobe Flash Player – Update

Nach lĂ€ngerer Pause bringt mich eine hinreichend unverfrorene Manifestation unseres aktuellen Zeitgeistes mal wieder so weit, etwas zu „posten“. Mein problematisches VerhĂ€ltnis zur ehemals großartigen „Flash“-Technologie der Firma ADOBE begann damit, daß ich in 2008 einen guten Monat mit ganztĂ€gigen Schulungskursen und in der Folgezeit einige Wochen mit der Erstellung von Websites zugebracht habe, die…
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Respekt!

Neulich haben wir mit dem „Kim & Kas Gala- und Show-Orchester“ im Wiesbadener Kurhaus einen Abitur-Ball begleitet. Zwei Abiturienten hatten die Moderation ĂŒbernommen, die Leute waren begeistert von unserer Tanzmusik und alles lief prima. Einer der Abiturienten hielt eine lĂ€ngere Rede, die – zu meiner Überraschung – das Thema „Respekt“ zum Inhalt hatte. Es war…
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Prophet im eigenen Land

„Als MĂŒnchner hat man es immer ein bisschen schwerer beim FC Bayern“ – so sprach Fußball-Star Thomas MĂŒller neulich in einem Interview (STERN Nr. 24/2014). Es hat mich zunĂ€chst ĂŒberrascht, das alte Sprichwort in dieser Version und an dieser Stelle vorzufinden (im Original heißt es: „Jesus aber sprach zu ihnen: ein Prophet gilt nirgends weniger…
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ça marche #3

Indem ich noch ein Mal auf das Thema zurĂŒckkome, hoffe ich auf entsprechende Nachsicht, auch was die abermalige Verwendung der Redewendung „ça marche“ samt meiner „Interpretation“ angeht – s. auch den ersten Beitrag „ça marche!“. Zum vorlĂ€ufigen und hoffentlich guten Schluß der reichlich langen Episode „Auto-Unfall und Folgen“ kann ich berichten, daß sie so weit…
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Souvenir aus der VR Polen

Diesen ungewöhnlichen Kontrabaß-Stegrohling habe ich 1988 in einem Musikalienladen in Bydgoszcz/Polen gekauft. Fachleute werden erkennen, daß er aus geflammtem Ahorn besteht. Ahorn als Holzwahl ist zwar ĂŒberall Standard, aber in dem geflammten Wuchs wie hier sehr unĂŒblich – bei einem Steg kann man sie wohl als ziemlich unsinnig einschĂ€tzen, da die Faserrichtung auf die Dauer…
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Kommentar zum „Hoeness-Prozeß“

Mein Freund Thomas Schulte schrieb (auf facebook): Ein ehemaliger sehr erfolgreicher Profisportler, seit Jahrzehnten noch erfolgreicherer Sportmanager begeht die grĂ¶ĂŸte Steuerhinterziehung der jĂŒngeren Geschichte und seit seiner Verurteilung ĂŒbertreffen sich privates Drecksfernsehen und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten gegenseitig mit Sondersendungen, die eigentlich fĂŒr eine posthume Ausstrahlung vorgefertigt waren. Und die Kanzlerin deklamiert öffentlich, sie habe höchsten Respekt,…
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ça marche #2

Im letzten Beitrag habe ich zur ErlĂ€uterung der Formulierung „ça marche“ als Beispiel ein defektes (bzw. repariertes) Auto gewĂ€hlt. Insbesondere von der „deutschen Version“ habe ich nun unverhofft einen extra lebendigen Begriff bekommen – mehr, als mir recht ist… Vorgestern nacht (am 07.03.2014 ) ist mir auf dem Heimweg von einem Gig (in der „Hall“…
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ça marche!

Das klingt auf Französich sowie in deutscher Umgangssprache diverser Regionen genau gleich, ist aber in der Bedeutung genau gegensĂ€tzlich. Irgendwann habe ich das trotz meiner insbesondere im Französischen eher bescheidenen sprachlichen Bildung mal herausgefunden. Wenn zum Beispiel das Auto defekt ist, gilt die deutsche Version. Ist es wieder repariert, die französische – voilĂ . Das fand…
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Back on the Blog!

basswort.de ist wieder online! Mit einem WordPress-Projekt zu einem anderen Provider umzuziehen ist nicht so einfach. Obwohl ich mit dieser Seite eine sehr gute Anleitung gefunden hatte, mußte ich basswort.de aus Zeitmangel erst einmal ein Vierteljahr lang stillegen. Hier noch meine Forschungsergebnisse zur Auswahl eines geeigneten Hosters/Providers: zunĂ€chst einmal mußte ich lernen, fĂŒr ein CMS-Projekt…
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Jazz-Äpfel

Nach diversen Fabrikanten einer bestimmten Sorte von Damenunterhosen („Jazz-Pants“) und dem eines „Jazz“ genannten Automodells hat sich nun ein weiterer Epigone der globalisierten Konsumwelt nicht entblödet, das Wort in bedenkenlosem Mißbrauch fĂŒr seine kommerziellen Zwecke zu vereinnahmen: wir können „Jazz“-Äpfel kaufen. Einmal nicht zu reden von dem ökologischen und ethischen Irrsinn, Äpfel aus Neuseeland nach…
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Wirtschaft und Gesellschaft: in was fĂŒr Zeiten leben wir?

Wir wollen wissen, in welchem Zustand unsere Gesellschaft aktuell ist? Und wie es um Europa steht? Zu diversen prĂ€gnanten, sehr aufschlußreichen, aber auch recht bestĂŒrzenden Antworten möchte ich diese ARD-Dokumentation empfehlen – „Steuerfrei – wie Konzerne Europas Kassen plĂŒndern„. Was ich in dem Film eindrucksvoll illustriert sehe, ist der heutige Stand der nach meinem DafĂŒrhalten…
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Steuern im Jahr 1951

Die „Viller MĂŒhle“ in Goch am Niederrhein ist als eine Mischung aus Gastwirtschaft und Museum der 1950er Jahre ausgebaut bzw. ausgestattet und ĂŒberdies als „Event-Location“ empfehlenswert (besonders, wenn wir dort Musik machen). Darin befinden sich recht originelle Dekorationen wie z. B. dieses toll gestaltete Info-Blatt ĂŒber die anteilige Weiterverwendung von hundert Mark an Steuergeldern. Ich…
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Band Instructions #3

Wir waren ĂŒberrascht von der Schreibweise „Jass“, die eigentlich nur bis etwa 1920 ĂŒblich war. „Jass“ mit Swing zu kombinieren ist ja auch schon mal nicht Jedermanns Sache (aber wir haben es natĂŒrlich souverĂ€n hinbekommen). Dixi … erinnert hierzulande eher an ein Klo-HĂ€uschen, nicht? Haben wir bislang nicht im Band-Equipment, aber na gut, mal sehen….
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Welt der Akquise II („Kneipen-Festival“)

Hier ging es um eine Anfrage nach einer Blues-Band – sie wollten die PlugAndPlay-Band in Trio-Besetzung –  fĂŒr einen Samstagabend im Oktober (also in etwa 4 Monaten) im Rahmen eines sog. Kneipen-Festivals in der Gegend von Burscheid. Das liegt irgendwo zwischen Köln und Wuppertal – aus Karlsruhe/Frankenthal und retour hĂ€tten wir eine Reise von ca….
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Musik Ă  la carte

So preisgĂŒnstig kann Musik sein
 Gesehen auf der Speisekarte des Gasthof “EselsmĂŒhle” in FĂŒrth-Ellenbach. Die KĂŒche ist ĂŒbrigens (ansonsten) sehr empfehlenswert. P. S. Dieser Beitrag war bereits im Nov.ÂŽ12 erschienen, aber aus technischen GrĂŒnden nicht mehr abrufbar.  Ich bitte um Nachsicht, daß ich ihn hier noch ein zweites Mal eingefĂŒgt habe. (Bild anklicken zum VergrĂ¶ĂŸern.)

Zitat des Tages

Tobias Langguth, Gitarrist und Held der Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, hat neulich in einer Straßenbahn (er sagt dazu „Strapazebahn“) gehört, wie mit dem Eintreten ein halbwĂŒchsiges MĂ€del  zu ihrer Freundin sagte: „Eh, die isch ja voll leer.“ Goldig.

Mein Verlobter und ich suchen eine Band

Neulich erreichte mich ĂŒber ein Internet-Portal ein Gesuch nach einer Band fĂŒr eine Hochzeit, die ich mir einmal genehmigt habe, recht unverblĂŒmt zu beantworten: „Hallo Frau (Name) & Partner – Sie haben im Internet-Portal „(Name)“ nach einer Live Musik Band fĂŒr Ihre Hochzeit nachgefragt: „Angebot inkl. Tontechnik, Lichttechnik, Aufbau, Abbau, Anfahrt, Abfahrt etc. Aufbau bis…
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Fiebrige TrivialitÀt

Das Wort gefiel mir und brachte mich zum spontanen Nachdenken ĂŒber Merkmale des aktuellen Zeitgeistes. An der Stelle des nicht ganz leicht, aber dennoch höchst spannend zu lesenden Buches von Stephen Greenblatt Âč) geht es allerdings um das grĂ¶ĂŸtenteils tragische Schicksal antiker Bibliotheken etwa zu Beginn des vierten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Mit dem Verfall der…
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Mauer im Kopf?

Das „Strandbad“ der Stadt Frankenthal/Pfalz grenzt direkt an ein GrundstĂŒck mit einem großen GebĂ€ude, in dessen Erdgeschoß sich ein Fitness-Studio befindet, das ich frequentiere. Das Studio hat ĂŒber seine gesamte, recht ausgedehnte Breite eine riesengroße Fensterfront, die einen schönen Blick auf den See gewĂ€hrt – jedenfalls bis zum MĂ€rz 2013. Seitens der Frankenthaler Stadtwerke, die…
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Neue CD mit dem Marc Mangen Trio!

Mit dem Luxemburger Pianisten Marc Mangen haben wir im legendĂ€ren Studio Bauer in Ludwigsburg eine Trio-CD produziert – komplett inklusive Mastering. Mitstreiter am Schlagzeug war mein geschĂ€tzter Kollege Jens Biehl. Die Aufnahme mit dem Mixing lag in den HĂ€nden des bekannten Tonmeisters Johannes Wohlleben. Die CD ist unter dem Titel „Strains Of Delight And Despair“…
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Die neue Website der PlugAndPlay-Band …

… ist so gut wie fertig. Hier ist der ->Link! Dies ist die Navigationsleiste der vorigen Website, gleichzeitig auch das nach wie vor aktuelle Banner und Logo. Die alte Seite bleibt weiterhin online. Das Banner hier funktionioniert als Link und dieser rote Text hier ebenso. Die Home Page war (und ist) zwar recht gut und…
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Basswort.de im neuen Gewand

Ich habe basswort.de im Aussehen aufgefrischt – das heißt fĂŒr CMS-Insider: mit einem neuen „Theme“ versehen. Gut lesbar, nicht wahr? Zwischenbemerkung: mit den Tastenkombinationen „Steuerung/+“ oder „Steuerung/-“ kann man im Browser die Darstellung der SchriftgrĂ¶ĂŸe modifizieren. Die Überholung war fĂŒr mich auch gleichzeitig eine kleine VorĂŒbung fĂŒr den anstehenden Umbau der Home Page der PlugAndPlay-Band…
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Amazon

Ich habe eben gerade mein Kunden-Konto bei der Firma Amazon gekĂŒndigt, nachdem ich diesen ARD-Bericht gesehen habe: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html Ich finde: Amazons schockierende Praktiken im Umgang mit Personal darf man nicht hinnehmen! Zur KĂŒndigung habe ich dieses Schreiben abgeschickt: „Sehr geehrte Damen und Herren, dieser Dokumentarbericht in der ARD (Anm.: im Original war der o. a….
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Musik-Wettbewerbe …

… gehören (auch) zu dieser Art von GladiatorenkĂ€mpfen, die außer der Belustigung des Publikums mindestens ebenso der Ausbeutung durch die Veranstalter dienen – so vor allem im Pop- und Rock-Bereich. Wie praktisch ĂŒberall ziehen die „Erzeuger“, also in diesem Fall die Mehrzahl der Musiker als Wettbewerbsteilnehmer den KĂŒrzeren. Besinnen wir uns: es ist sowieso unmöglich,…
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Zweiklassen-Medizin?

Der „kleine Aufreger zwischendurch“: heute habe ich den Versuch aufgegeben, bei einer fĂŒr mich neuen Praxis in Ludwigshafen einen Arzttermin zu vereinbaren. Unter zwei Telefonnummern schaltete sich immer nur eine Ansage ein, die u. a. eine alternative Nummer „fĂŒr Kollegen und Privatpatienten“ bekanntgab, ansonsten wurde auf die Möglichkeit verwiesen, eine Terminvereinbarung per Mail zu beantragen….
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GEMA: VergĂŒtungssĂ€tze fĂŒr Veranstaltungen

Meine Ansichten zur GEMA – sagte ich das schon? – bestehen in der Hauptsache darin, daß ich sie im Prinzip fĂŒr eine sinnvolle und notwendige Einrichtung halte – aber feststelle, daß sie eine ignorante und bornierte Politik an den Tag legt. Unangemesse Tarife machen den Eindruck von Phantasie-Preisen und das Haupt-Ziel scheint in der Umverteilung von…
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Notiz zu Musik-Piraterie

Freilich hat auch meine Generation in Jugendzeiten der 1970er Jahre Musik kopiert, im Radio aufgenommen usw. – anstatt immer eine Platte zu kaufen. ZunĂ€chst kopierte man auf Spulen-TonbĂ€ndern, im darauffolgenden Jahrzehnt eher auf Kassetten (dann kamen noch fĂŒr relative kurze Phasen DAT und Mini-Disc). Vinyl-Schallplatten waren beispielsweise um 1970 mit DM 20.- ziemlich teuer, wenn…
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Beispiel: „Mopay“ – fragwĂŒrdige Internet-Bezahlmethoden!

Auf der Home Page der Firma steht pseudo-jovial, groß und breit: Deine Daten sind sicher. Deine Telefonnummer ist alles, was Du fĂŒr eine Bezahlung mit mopay benötigst. Daher sind Datenverlust, IdentitĂ€tsklau und Betrug mit mopay Vergangenheit. Das ebenso unlogisch wie offenbar unwahr. Ich möchte es lieber so sagen: das ist ganz klar erstunken und erlogen….
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Medienschelte

Den folgenden, spontan geschriebenen Beschwerdebrief an den DLF – eigentlich mein Lieblingssender – fĂŒge ich ebenso spontan nun auch hier ein. Daß es dabei um eine Jazzmusik-Sendung geht, die außer mir (heute um kurz nach ein Uhr morgens auf dem Heimweg von einem Gig) wenige Leute gehört haben dĂŒrften, ist nicht entscheidend – das ist…
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Archiv-Bild

Das nebenstehende Photo (anklicken zum VergrĂ¶ĂŸern) wurde als Illustration zu einem Artikel der „Goslarschen Zeitung“ (GZ) verwendet, in welchem es wohl um die alten Zeiten ging, in denen man in der Goslarer Altstadt – hier: der Peterstraße – noch einer Ziegenherde samt Hirten begegnen konnte. Der Artikel ist wohl irgendwann in den 1980er Jahren erschienen…
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Zu „Bauch und Kopf“

In den 1970er Jahren wurde es Mode, dieses Thema zu allen möglichen passenden und unpassenden Gelegenheiten – meist polarisierend, dabei oft ziemlich pauschal und klischeeartig – ins GesprĂ€ch zu mischen. Mein Archiv enthĂ€lt einen, wie ich meine, nach wie vor recht bemerkenswerten Zeitungsartikel („Der Bauch ist klĂŒger als der Kopf“ vom 06.03.2003; nach m. Erinnerung…
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Zitat des Tages #2 (betr. Krise)

„Politiker erfinden ein Spiel, Wall Street spielt es“ – lautet die Schutzbehauptung von Hedgefonds-Managern und anderen sogenannten Börsianern – gerade solchen, die auf die besonders destruktive Spekulation mit Rohstoffen spezialisiert sind. Wer wissen will, wie Benzinpreise und ihre seltsamen Entwicklungen entstehen, kann sich mit dem empfehlenswerten Film „Zoff an der ZapfsĂ€ule“ von Arne Lorenz informieren…
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Zitat des Tages #1 (betr. Modern Jazz)

Zeitgenössischer moderner Jazz entwickelt sich seit geraumer Zeit offenbar in eine betont intellektuelle Richtung – ich höre in modernem, explizit aktuell-zeitgenössischem Jazz recht viel Attitude von recht „post-neutönerischer“ Art, insbesondere von Bands der jĂŒngeren, mithin meist  „studierten“ Generation. Die AttitĂŒde steht weiter im Vordergrund, als es mir persönlich gefĂ€llt. Es scheint international zwar wenigstens nicht…
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Band Instructions #2

Die nebenstehende Graphik habe ich von meiner LebensgefĂ€hrtin Lindy Huppertsberg bekommen, denn bei dieser Veranstaltung war das „Witchcraft“-Trio engangiert (Bild vergrĂ¶ĂŸern: 1x Anklicken).    

Band Instructions #1

Bei einem Job auf der Geburtstagsfeier eines begĂŒterten US-Amerikaners in einem Frankfurter Hotel bekamen wir dieses Papier ausgehĂ€ndigt, wĂ€hrend wir unsere Instrumente auspackten (Bild zum VergrĂ¶ĂŸern 1x anklicken). Der Jubilar, ein höherer Offizier der US Marine, scheint zumindest in der Schrift seiner Sprache nicht besonders mĂ€chtig zu sein: „trail off“ ist wohl eine recht seltsame…
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Bundesregierung schönt Armutsbericht

Dieser Artikel (online) in der SĂŒddeutschen Zeitung von heute erscheint mir aufbewahrenswert: „Einkommensverteilung in Deutschland – Bundesregierung schönt Armutsbericht„. Solange die MĂ€rkte noch nicht gesĂ€ttigt waren, konnte eine auf Wachstum basierende Wirtschaft wohl noch so und so funktionieren. Seitdem wird es kritisch. Die ehemals (quasi auch ehemalige) Soziale Marktwirtschaft ist durch die (in den 1980er…
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Promote Your Music!

Die Antwort aus der nebenstehenden Email-Korrespondenz bringt es auf den Punkt – all right! (Bild vergrĂ¶ĂŸern: 1x anklicken.) Seit geraumer Zeit sind die Chancen, von Musik zu leben, allgemein im Schwinden begriffen. Es scheint sowieso lĂ€ngst zu einer SelbstverstĂ€ndlichkeit verkommen zu sein, daß es Musik ĂŒberall umsonst geben mĂŒsse (von der Problematik im Zusammenhang mit…
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The Joint Is JumpinÂŽ

Der Text zu Fats WallerÂŽs berĂŒhmten Song wurde von einem Online-Übersetzungsprogramm ins Deutsche ĂŒbertragen. Hier ist das Ergebnis ->Link – lesenswert! 🙂

GEMA: GebĂŒhren fĂŒr Musik auf der eigenen Home Page?

Um es vorwegzunehmen: ich dachte, das kostet € 70.- pro Jahr. Der Tarif wurde aber inzwischen auf € 153,50 angehoben. So viel mal zur Phantasie-Preispolitik dieses Vereins. Ich habe fĂŒr meine Home Page(-s) diesen Tarif nicht gebucht und bin bislang auch nicht einmal Gema-Mitglied. Trotzdem bin ich dieser Sache erst einmal nachgegangen. Kurz nach meinen entsprechenden…
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Kreative Fehlerseite 404

FĂŒr den unwahrscheinlichen Fall, daß unter einer der URLs meiner Home Page die Fehler-Seite mit der Meldung „404 Not Found“ aufgerufen werden könnte, habe ich (in ErfĂŒllung einer SEO-Richtlinie) eine individuelle „404“-Seite gemacht. Dazu habe ich mir ausnahmsweise einen Text zu ĂŒbernehmen erlaubt, obwohl ich mich an dessen Ursprung leider nicht mehr erinnern kann. Da…
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UDJ – u. W.

Hier geht es um einen Aufruf der UDJ  vom Dezember 2011 (u. W. = und Weiteres), der  auf der Home Page der UDJ (Union Deutscher Jazzmusiker) allerdings nur beschrieben wird: „… In dem Aufruf werden zahlreiche Forderungen formuliert, die sich um die Themen Soziale Grundsicherung, SpielstĂ€tten, Exportförderung oder PrĂ€senz in Bildungseinrichtungen und Medien drehen.  …“…
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Notiz aus meinem Alltag von 1998

Ich habe gerade den folgenden Text wiedergefunden – und per Zufall im Internet auch noch ein Bild von mir, das wohl so ungefĂ€hr aus dieser Zeit datiert (auf der Home Page einer Band, in der ich seinerzeit mal eine Zeitlang mitgewirkt hatte). Ich spreche im Text u. a. von einer der zahllosen Jam Sessions in…
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Kurzer Gedankenausflug zu Wiedergeburt

Eine Buddhistin erklĂ€rte mir einmal, daß sie sich vorwiegend vegetarisch ernĂ€hre, jedoch bei anderweitig schwer zu umgehenden Gelegenheiten hin und wieder auch einmal Fleisch zu sich nĂ€hme. Sie wĂŒrde dann eine kleine „Dankbarkeitsmeditation“ fĂŒr das Tier machen, das sein Leben lassen mußte, um ihr seine Lebenskraft zu schenken. Das gefiel mir irgendwie. Allerdings wĂ€re es…
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Smartphone / Apps

Habe mich dafĂŒr entschieden, nun mittels Smartphone unterwegs auch per Email erreichbar zu sein (es wird mittlerweile immer hĂ€ufiger moniert, wenn man seine Mails nicht jeden Tag abruft). Ein iPad hatte ich schon im Equipment. Zu dem Thema möchte ich nur eben schnell noch auf dieses lustige Video hinweisen: http://www.snotr.com/video/8965/ NĂ€chster Schritt: ein paar Applications…
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Herzlich willkommen!

Dies ist der erste „Artikel“ meiner neuen Blog-Page; demnĂ€chst kommt mehr dazu – Funktionen, Artikel, Bilder usw. Bitte schauen Sie doch einfach hin und wieder vorbei!